Unsere Arbeit

Was versteht man unter „Tiergestützter Therapie“?

Bei der „Tiergestützten Therapie“ wird der Hund gezielt eingesetzt, um positive Auswirkungen auf das Erleben und Verhalten von Klienten zu erreichen. Im Wesentlichen  werden drei Ebenen unterschieden.
(Bio-psycho-soziale Wirkung von Tieren auf Menschen, nach Dr. Anke Prothmann)

  1. soziale Wirkung

– z.B. positives Klima, leichter ins Gespräch kommen, Anknüpfungspunkte finden, Zuwendung, Gegenwartsbezug herstellen

  1. physische Wirkung

– z.B. Kreislaufstabilisierung, Senkung des Blutdruckes, Muskelentspannung, Verbesserung des Gleichgewichts, Ausschüttung von Endorphinen, eine positiv veränderte Schmerzwahrnehmung, motorische Aktivierung

  1. psychische Wirkung

– z.B. Bestätigung, Zuneigung, körperliche Nähe, Trost, Ermutigung, Begeisterung, konstante Wertschätzung, gesteigertes Selbstwertgefühl, gestärktes Selbstbewusstsein

 

Was bewirken Hunde?

In der Tiergestützten Therapie werden Hunde als Vermittler eingesetzt. Der Hund dient als Hilfsmittel und ist oftmals ein Türöffner in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es entsteht eine entspannte Atmosphäre, welche zur Stressreduktion führt. Hunde kommunizieren auf einer anderen Ebene als wir Menschen. Hier spielt die nonverbale Kommunikation (Körpersprache) eine wesentliche Rolle. Sie erfassen Stimmungen und Gefühle intuitiv und können sogar den Herzschlag hören. Der Klient erfährt im Kontakt mit dem Hund ein Gefühl der Nähe, Wärme und des Angenommen sein. Hunde reagieren auf Berührungen und vermitteln Lebensfreude, sie bringen uns häufig durch ihre Aktionen zum Lachen. Diese Heiterkeit bewirkt eine Endorphin Ausschüttung, welche z.B. oft zu einer postiv veränderten Schmerzwahrnehmung führt.

Einsatzgebiete:

  • Privathaushalte
  • Senioren und Pflegeeinrichtungen
  • Tagespflegeeinrichtungen
  • Demenzkaffee
  • Hospize
  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen